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Ökosystem Stöffeler Maar-See (1)

Im Oberoligozän war die westerwälder Landschaft stark von vulkanischer Tätigkeit geprägt. Dieser Vulkanismus war nicht nur für die Entstehung und das Ende des Stöffel-Sees ausschlaggebend, auch während seiner Existenzdauer wurde das Leben im und in der Umgebung des Maar-Sees stark davon beeinflusst.

Besonders anschaulich zeigen dies die vielen Aschelagen, welche immer wieder in die eigentlichen Seesedimente, die Ölschiefer, eingeschaltet sind und einzelne Vulkanausbrüche dokumentieren. Die Funde von z. B. Krokodilresten und einigen Insektenarten, deren heutige Verwandte nur in wärmeren Klimaten heimisch sind, zeigen, dass die Jahresdurchsschnitts-Temperatur in der Fundregion damals deutlich höher lag als dies heute der Fall ist.

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